Wasserstrahlschneiden
Das Wasserstrahlschneiden ist ein hochpräzises und vielseitiges Trennverfahren, das sich durch seine außergewöhnliche Materialflexibilität auszeichnet. Nahezu alle Werkstoffe – von Metall über Kunststoff bis hin zu Glas, Stein oder Verbundmaterialien – können zuverlässig bearbeitet werden. Da der Schneidprozess rein mechanisch und ohne thermische Einwirkung erfolgt, bleibt das Materialgefüge vollständig erhalten. Es kommt weder zu einer Aufhärtung der Schnittkanten noch zu Gefügeveränderungen. Zudem entsteht kein Teileverzug durch Hitzeeinfluss, wodurch selbst empfindliche oder filigrane Bauteile maßgenau und spannungsfrei gefertigt werden können. Dadurch bietet das Wasserstrahlschneiden eine materialschonende und qualitativ hochwertige Lösung für anspruchsvolle Anwendungen.
So funktioniert Wasserstrahlen
Dieser scharfkantige Granatsand steigert die Schärfe des Wassers so, dass auch harte und dicke Materialien problemlos geschnitten werden können. Gewisse Materialien lassen sich übrigens auch ohne Abrasiv Sand schneiden.
Daneben kommen am Schneidkopf unterschiedliche Düsen zum Einsatz. Die Wahl der Düse wird ebenso wie der Abrasiv Sand auf das Material und auf die gewünschte Schnittgüte ausgerichtet. So ergibt sich ein optimierter Schneideprozess, dessen Ergebnis für Begeisterung sorgt.
Das Ergebnis ist erstaunlich: Die Wasserstrahltechnik lässt dank dieser Kombination von Wasserdruck und Abrasiv Sand sogar gehärtete Werkzeugstähle präzise schneiden.
Teile im Nutzen belassen
Oberflächengüten - Qualitätsstufen
Mit dem Wasserstrahlschneiden können verschiedene Oberflächengüten und Schnittgüten an der Schnittseite und der Schleppseite realisiert werden.
1) Schnittseite 2) Schleppseite